Birkhäuser & Wetzker
   Birkhäuser  & Wetzker

Sehr geehrte Mandantinnen, sehr geehrte Mandanten,

 

wie Sie alle wissen, besteht die Anordnung, persönliche und geschäftliche Kontakte so gering wie möglich zu halten (Gebot der sozialen Distanz). Der Gang zum Notar ist jedoch von den Ausgangsbeschränkungen ausgenommen, wobei ich nach pflichtgemäßem Ermessen die Entscheidung zu treffen habe, ob ein Termin unaufschiebbar ist.

 

Zur Anpassung des Geschäftsbetriebs an die aktuellen Gegebenheiten sind einige Veränderungen der organisatorischen Abläufe und in der Gestaltung des Beurkundungsverfahrens geboten. Um die Vornahme von Beurkundungen und Beglaubigungen sowie die Betreuung Ihrer rechtlichen Angelegenheiten unter Wahrung der Gesundheitsbelange aller Beteiligten weiterhin gewährleisten zu können, möchte ich Sie um die Beachtung einiger grundlegender Regeln und Hinweise bitten:

 

1.  Bitte nehmen Sie vor einer persönlichen Vorsprache unbedingt telefonisch oder per E-Mail Kontakt zu uns auf. Ein Zugang zum Büro ohne vorherige Terminvereinbarung ist bis auf Weiteres nicht möglich.

 

2.  Die Geschäftsstelle ist derzeit personell nicht voll besetzt ist, da meine Mitarbeiterinnen schichtweise arbeiten. Deshalb kann Ihr Anruf möglicherweise nicht gleich beim 1. Versuch entgegengenommen werden. Wenn das passiert, versuchen Sie es bitte später noch einmal.

 

3.  Soweit Sie vor kurzem, d. h. grundsätzlich innerhalb der letzten 14 Tage, mit dem Coronavirus infiziert oder daran erkrankt sind, Kontakt zu Personen hatten, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, ein Risikogebiet bereist haben, typische Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Halsschmerzen haben bzw. gehabt haben, möchte ich Sie bitten, auf eine persönliche Wahrnehmung eines Termins zu verzichten.

 

     Rechtlich existieren insoweit verschiedene Lösungen, um eine unaufschiebbare Beurkundung dennoch zu ermöglichen. Denkbar ist etwa die Vertretung durch eine andere Person aufgrund einer Vollmacht oder vollmachtlos, vorbehaltlich Ihrer nachträglichen Bestätigung/Genehmigung. Meine Mitarbeiterinnen und ich stehen Ihnen zur Klärung der angemessenen Verfahrensweise jederzeit gern zur Verfügung.

 

     Sofern die Beurkundung von höchstpersönlichen Erklärungen erfolgen soll, bei denen eine Stellvertretung rechtlich nicht zulässig ist (z. B. Testamente, General- und Vorsorgevoll­machten, Patientenverfügungen), wird in jedem Einzelfall mit Ihnen Rücksprache genommen und sorgfältig geprüft, ob, wie und an welchem Ort eine Beurkundung unter Wahrung geeigneter Schutzmaßnahmen mit einem verminderten Ansteckungsrisiko durchgeführt werden kann.

 

4.  Zur Reduzierung unnötiger Kontakte und zur Vermeidung von Wartezeiten werden Termine zeitlich großzügiger geplant und vereinbarte Termine eventuell auch einmal verlegt. Auf diese Weise möchte ich sicherstellen, dass sich möglichst wenige Mandanten in der Geschäftsstelle begegnen. Ich bitte um Verständnis, dass Terminvergaben damit außerdem nach Dringlichkeit priorisiert werden müssen.

 

5.  Bei der Wahrnehmung von Terminen möchte ich Sie bitten, auf die Begleitung durch Personen zu verzichten, die nicht auch an der Beurkundung selbst beteiligt sind (z.B. Verwandte, Freunde, Kinder etc.).

 

6.  Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Aufnahme von Informationen, Vorgespräche und andere Beratungs- und Besprechungstermine vorwiegend telefonisch durchgeführt werden.

 

7.  Um das Risiko einer Ansteckung für Sie und meine Mitarbeiterinnen so gering wie möglich zu halten, bitte ich Sie, behördliche Vorgaben und die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Abstands-, Trennungs- und Hygienemaß­nahmen konsequent zu beachten.

 

Ich bitte um Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund !

 

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